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Cellulitetherapie mit AWT ( Akustische Wellentherapie )
 
Sportphysiotherapie PDF Drucken E-Mail

Die Sportphysiotherapie dient der Prävention und der Behandlung von Fehl- und Überbelastungen bzw. Verletzungen, der Betreuung von Sportler/innen in Training und Wettkampf und der Rehabilitation von Sportverletzungen.
Ca. 4 % aller Sport/innen erleiden pro Jahr einen Unfall beim Training ( ca. 25 % der Unfälle ) oder Wettkampf ( ca. 75 % der Unfälle ).

Ursachen

Endogen ( aus innerer Ursache) :Unzureichender Trainingszustand, geistiger und körperlicher Ermüdunszustand ( u.a. bei vorbestehenden Erkrankungen, z.B. grippalen Infekten ), Mangelzustände bezüglich Ernährung, Elektrolydhaushalt; nicht ausgeheilte Verletzungen.

Exogen ( durch äußere Ursachen ) : Ungenügende Sportausrüstung, Fremdeinwirkung ( Foul ), ungünstige Rahmenbedingungen ( Bodenbelag, Sportgeräte, Witterung ).

 

Prophylaxe

Optimierung des Trainingszustandes, sorgfältige Trainings- und Wettkampfvor- und - nachbereitung ( Aufwärmen, Dehnung, Abwärmen ), geeignete Sportausrüstung ( Schuhwerk, Schutzkleidung ), ausgewogene Ernährung ( ggf. ergänzende Zufuhr von Grundnährstoffen, Mineralien, Vitaminen ), Einschränkung der Belastung bei Ermüdungszuständen in Folge von allgemeinen Erkrankungen oder bei noch nicht vollständig ausgeheilten Verletzungen. 

 

Rehabilitation von Sportverletzungen

Ziele: Bestmögliche und ausreichende Wiederherstellung der Funktions- und Sportfähigkeit durch Behebung der verletzungsbedingten Defizite sportmotorischer Fähigkeiten ( Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer ).

Immobilisationsschäden

Eine Ruhigstellung nach Verletzungen führt in kürzester Zeit zu einer Beeinträchtigung aller betroffenen Strukturelemente ( Immobilisationsschäden ). Immobilisationszeiten sollten daher so kurz wie möglich gehalten  und frühfunktionelle Behandlung so schnell wie möglich eingeleitet werden.

 

Sportphysiotherapeutische Untersuchung

Klinische Untersuchung zur Beurteilung der sportlichen Belastbarkeit ( Sportmedizner, Orthopäde ), Befunderhebung ( Physiotherapeuten/in ).

Ziele: Prävention von Sportverletzungen und Sportschäden durch:

Individuelle Beratung über geeignete Sportarten.
Mitwirkung an der Trainingsgestaltung unter Berücksichtigung sportphysiotherapeutischer Gesichtspunkte.

Vorgehen: Orthopädische Anamnese, Sportanamnese ( Trainingsgestaltung, - intensität, Leistungsentwicklung ). Diagnose - Untersuchung  ( Arzt ), Befund - Untersuchung ( Physiotherapeut/in ) des gesamten Haltungs- und Bewegunsapparates unter Berücksichtigung von Fehlformen, Bewegungsdefiziten und Muskeldysbalancen.

 

Der physiotherapeutische Befund

ist eine gezielte Untersuchung des menschlichen Körpers, die sich auf die ärztliche Diagnose bezieht. Dabei wird zwischen einzelnen Untersuchungsvorgängen unterschieden, die einander ergänzen. Ziel eines Befundes ist es, Ausmaß und eventuelle Folgebeschwerden der vom Arzt diagnostizierten Erkrankung zu erkennen. Das Erscheinungsbild der Erkrankung soll durch eine auf das Befundergebnis aufbauende Physiotherapie positiv beeinflußt werden. Mit der befundbezogenen Behandlung wird es dem Therapeuten möglich, die Schwere eines Krankheitsverlaufes möglichst gering zu halten. Durch eine präzise Befunderhebung kann er Folgeschäden rechtzeitig erkennen und behandeln.

 

Literatur

Leitfaden Physiotherapie
Befund - Techniken - Behandlung - Rehabilitation
B. Kolster, G. Ebelt - Paprotny         ISBN 3-437-45161-8   

Befunderhebung
Grundlagenwissen für Physiotherapeuten und Masseure
S. Reimann                                     ISBN 3-437-45780-2